Von Natur aus natürlich

Die Kaffeepflanze benötigt zum wachsen das durchgängig warme und feuchte Klima der Tropen. Hier findet man die weltweit artenreichsten Regionen unseres Planeten, gleichzeitig aber auch die schutzbedürftigsten:
Rund 5% des Festlandes unserer Erde sind mit Dschungel bedeckt, die wiederum gut 50% der weltweiten Biodiversität beherbergt.
Leider schrumpft durch die Abholzung immer mehr natürlicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen, die in diesem einzigartigen und ursprünglichen Terrain zuhause sind.

Eines der Ziele der Kultivierung unseres Spezialitätenkaffees ist es, Bewusstsein und Besserung für diesen Zustand zu schaffen. Unsere handgepflückten Bio- und Fairtrade zertifizierten Kaffeebohnen gedeihen zum einen auf den reichen vulkanischen Böden im Hochland der Ocotepeque Region, im Westen Honduras, und zum anderen in der tropischen Gebirgsregion Kerala in Südindien.

Hier wachsen die Kaffeepflanzen in naturbelassenen Mischkulturen inmitten von Schattenbäumen, wie etwa Avocado-, Grapefruit- oder Bananenbäumen. Sogenannter Shade Grown Coffee benötigt eine längere Zeit zum reifen, was sich in seiner Geschmackstiefe widerspiegelt und durch einen komplexeren Charakter zeigt. Außerdem bieten die Bäume zahlreichen Zugvögeln Nist- und Brutplätze. Studien aus Mexico ergaben beispielhaft, dass der Kaffeeanbau in Mischkulturen doppelt so vielen Vogelarten ein Zuhause bietet, wie herkömmliche Kaffeeplantagen.
Die Verwendung von Pestiziden und chemischen Düngemitteln erübrigt sich so, da die natürlichen Nährstoffe im Boden erhalten bleiben und die Tier- und Pflanzenvielfalt die Verbreitung von Schädlingen unterbindet. So ist es uns möglich, für unsere Kaffeepflanzen ausschließlich organischen Dünger, wie etwa das eigene Fruchtfleisch der Kaffeebohnen, zu verwenden.
Anders als im konventionellen Kaffeeanbau bleiben dadurch auch die Baumbestände des Regenwaldes erhalten:

Das einzige, was den Regenwald berührt, sind die Hände der Menschen, die die reifen Kaffeebohnen einzeln vom Strauch pflücken. So können wir zudem die beste Qualität und einen einheitlichen Reifegrad sicherstellen. Es kommen keine schweren Erntemaschinen zum Einsatz, die Flora und Fauna zerstören würden.

Das Eurofins Institut in Hamburg, was sich mit Lebensmitteluntersuchungen beschäftigt, bestätigte uns, dass sich keinerlei anorganischer Stoffe in unseren Kaffeebohnen nachweisen lassen.